telli heißt jetzt AIS.chat

Ab dem 20. Mai 2026 trägt der KI-Chatbot für die Schule einen neuen Namen: Aus telli wird AIS.chat. Anlass für die Umbenennung sind markenrechtliche Anforderungen.
Was bedeutet das für Sie?
An dem Chatbot selbst, seinen Funktionen und seinem Einsatz im Unterricht ändert sich dadurch nichts. Für Lehrkräfte bedeutet das: Sie können weiterhin wie gewohnt mit der Anwendung arbeiten. Auch künftig bleibt AIS.chat ein eigenständiges Produkt für den schulischen Einsatz. Es ist zugleich eng mit dem länderübergreifenden Vorhaben Adaptives Intelligentes System verbunden. Der neue Name macht diese Zugehörigkeit nun auch nach außen sichtbar. Die 16 Bundesländer waren in den Prozess eingebunden und haben den neuen Namen gemeinsam beschlossen.
Bewährte Funktionen bleiben erhalten
AIS.chat unterstützt Lehrkräfte weiterhin dabei, generative KI pädagogisch sinnvoll, alltagsnah und datenschutzkonform in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren. Der KI-Chatbot hilft unter anderem bei der Planung und Strukturierung des Unterrichts sowie bei der Differenzierung von Lerninhalten. Er eröffnet außerdem kreative Spielräume für neue Lernsettings und die Erstellung von Lernmaterial.
Zum Funktionsumfang gehören die bewährten Assistenten, Lernszenarien und Dialogpartner. Lehrkräfte können damit themenspezifische Aufgaben vorbereiten, Unterrichtsimpulse entwickeln oder fiktive Gesprächspartner anlegen, die Lernende zum Reflektieren, Vertiefen und Perspektivwechsel anregen. So entstehen dialogorientierte Lernumgebungen, in denen Schülerinnen und Schüler aktiv mit Lerninhalten arbeiten, anstatt sie nur zu konsumieren.
Auch die Bildgenerierung bleibt ein wichtiger Bestandteil von AIS.chat und ermöglicht neue Unterrichtssettings, etwa wenn Lernende in Gruppenarbeit Bildprompts formulieren oder Bildbeschreibungen im Fremdsprachenunterricht nutzen.
KI didaktisch sinnvoll in den Unterricht integrieren
Mit AIS.chat können auch Schülerinnen und Schüler Künstliche Intelligenz nutzen – eingebettet in konkrete Lehr- und Lernsituationen und immer durch die Lehrkraft geführt. Lehrkräfte legen fest, wann, wie lange, in welchem Kontext und mit welchem Ziel der Chatbot eingesetzt wird. Dadurch bleibt die Nutzung pädagogisch gerahmt und anschlussfähig an den eigenen Unterricht.
AIS.chat schafft einen geschützten Raum, in dem die Schülerinnen und Schüler KI ausprobieren und kritisch reflektieren können. Das unterstützt nicht nur fachliches Lernen, sondern auch eine zentrale Zukunftskompetenz: den bewussten, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Zusammenarbeit und Austausch unter Lehrkräften weiter stärken
Lehrkräfte können in AIS.chat auch weiterhin Inhalte mit anderen teilen und weiterentwickeln. Bereits erstellte Assistenten, Dialogpartner oder Lernszenarien lassen sich so im Kollegium und darüber hinaus nutzen, anpassen und in den eigenen Unterricht integrieren. Das erleichtert den Austausch und spart Zeit bei der Unterrichtsvorbereitung.
Wer sich mit anderen Lehrkräften zu AIS.chat, seinen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten austauschen möchte, ist herzlich eingeladen, der Signal-Gruppe beizutreten:
